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thema: Naturwissenschaften |
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Berlin, 19.05.2007 von Markus Sieverding |
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Das ist ein Prozeß, der mit dem Verhältnis von theoretischen und experimentellen Naturwissenschaften vergleichbar ist, wo die Experimentatoren sehr genau - mit einer großen Kunstfertigkeit und viel Geduld - Zusammenhänge herauspräparieren und dann die Theoretiker die Ergebnisse partiell aufnehmen und daraus versuchen, theoretisches Material zu machen. Genau das ist mit der Mandelbrot-Menge passiert.
Zum Thema: Torben Giehler
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Berlin, 20.05.2007 von Bernhard Freihaus |
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Ich will das durch ein Zitat von einem der Mathematiker unterstreichen, der für die theoretische Bearbeitung der Mandelbrot-Menge einer der beiden wichtigsten war. John Hubbard hat sehr schön gesagt, daß in seiner mathematischen Arbeit die Computerexperimente und die Visualisierung überall dicht waren. Das ist ein bißchen ein mathematischer Jargon. Die rationalen Zahlen liegen dicht in den reellen Zahlen, d.h., in der Nachbarschaft jeder denkbaren Zahl liegt immer eine rationale Zahl, also ein Bruch. In dem Sinne wollte Hubbard sagen, daß bei allen mathematischen Arbeiten über die Mandelbrot-Menge Visualisierungen und Experimente immer ganz eng und untrennbar verbunden waren. Deshalb ist in die Mathematik das, was wir sehen, was wir ganzheitlich erfassen, wiedergekehrt, denn die Komplexität von Strukturen können wir oft besser durch unseren visuellen Sinn beurteilen, wenn Worte oder Sequenzen von Zahlen nicht ausreichen. Das wieder in die Mathematik aufzunehmen, war etwas Neues, was viel Gutes, aber auch große Kontroversen ausgelöst hat. Diejenigen, die mit großem Stolz und Gefühlen von Erfolg über Jahrzehnte dafür gesorgt haben, daß die Bilder aus der Mathematik verschwunden sind, sehen darin natürlich eine Gefahr für die Reinheit der Mathematik. Zum Thema: Stephanie Smith
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Berlin, 21.05.2007 |
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Was Sie sagten, scheint in gewisser Weise auch eine Wiederkehr platonistischer Gedanken zu sein - allerdings mit einer anderen Geometrie als der euklidischen. Wenn Sie davon sprechen, daß die Bilder wieder entdeckt wurden, heißt das denn auch, daß damit gleichzeitig wiederentdeckt wird, was die Philosophen, Künstler und Wissenschaftler der Antike und der Renaissance als eine Mathematik der Schönheit, also der schönen, weil harmonischen Formen und Proportionen, thematisiert hatten?
Zum Thema: Jennifer Pastor
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Berlin, 23.05.2007 von B. Freihaus |
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Wenn Sie Mathematiker fragen, warum sie eigentlich Mathematik machen, wodurch eigentlich mathematische Qualität gegeben ist, wie Mathematiker beurteilen, das zu machen und das sein zu lassen, dann werden Sie bei den reinen Mathematikern immer wieder hören, daß es so etwas wie eine mathematische Ästhetik gibt, die große Bedeutung in den Fragen hat, die ich angeschnitten habe. Zum Thema:
Tarsila do Amaral |
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Berlin, 19.04.2007 von Elfriede Kunze |
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Es war aber zuletzt unmöglich, über diese innermathematische Ästhetik mit Nicht-Mathematikern überzeugend zu sprechen. In den letzten Jahrzehnten war es eigentlich völlig verlorengegangen, die innermathematische Ästhetik anderen mitzuteilen. Mit diesen Bildern kann man etwas von dieser Ästhetik zeigen, denn sie geht fast immer Hand in Hand mit einer intellektuellen Ästhetik der damit verbundenen mathematischen Probleme. Zum Thema: Patrick Heron
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"Naturwissenschaften" |
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Aktueller Kunst und Kultur-Event, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer mehr im
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