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thema: Limes-Zyklus |
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Berlin, 02.04.2007 von Thorsten Mehl |
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Das nennt man in der Mathematik einen Limes-Zyklus. Die Chaostheorie hat gezeigt, daß das nicht so sein muß, daß Systeme in eine Ruhelage hineinlaufen können, die selbst wieder sehr komplex ist und alle Merkmale einer zufälligen Bahn in sich trägt. Solche Objekte nennen die Mathematiker, wenn man sie visua-lisiert, chaotische Attraktoren. Sie haben die Eigenschaft, stabil zu sein. Ganz gleich, wo das System losgelassen wird, läuft es immer in diesen Attraktor. Wenn man das System in diesen Endzustand, der eine äußerst komplexe Bewegung ist, hineinversetzt, dann durchläuft es immerfort diesen Endzustand. Zum Thema: Stanley Brouwn
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Berlin, 04.04.2007 von Bernhard Freihaus |
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Stabilität heißt, daß das System, wenn ich es störe, wieder in denselben Endzustand zurückkehrt. Stabilität und Chaos müssen sich also nicht widersprechen. Diese Begriffe schließen sich also nicht aus, sondern sie können zusammengehen. Und auch das ist eine große Überraschung gewesen, daß sehr komplexe Entwicklungen in dem Sinne stabil sein können, daß das System trotz Störungen immer wieder in denselben chaotischen Verlauf kommen kann. Zum Thema: Raoul de Keyser
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Berlin, 04.04.2007 von Thorsten Mehl |
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Wenn man davon ausgeht, daß Systeme sich unvorhersehbar verändern können, könnte man dann überhaupt versuchen, etwa ein ökologisches Gleichgewichtssystem auf unserer Erde einzurichten ? Wäre es denn denkbar, daß hier entweder ein solcher Attraktor existiert oder daß man durch bestimmte Eingriffe einen solchen herstellen kann? Zum Thema: Germaine Krull
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"Limes-Zyklus" |
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