| |
Die Vielfalt, von der die Poesie und die Übersetzungskunst leben, wird dabei ausgeschlossen. Insofern haben Sie, wenn Sie nicht nur Mathematiker sind, sondern auch andere menschliche Dimensionen akzeptieren, Schwierigkeiten, diese Armut zu kaschieren und zu kompensieren. Der Mathematiker muß sich reduzieren. Er kann nicht die sprachliche Differenzierung eines großen Poeten haben.
Das sind unterschiedliche Welten. Daher möchte ich auch betonen, daß es nicht nur ein Erklärungsschema für die Welt gibt. Trotzdem hat der Mathematiker, so behaupte ich, in seinem wohldefinierten Bereich als einzige Motivation für sein Arbeiten ästhetische Kriterien. Er will nicht nur die Welt erkennen, er will ihre Schönheit erkennen. Das fing, wie Sie schon sagten, bereits bei den alten Griechen an.
Zum Thema: Philip Pearlstein
|
|