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Setzt man also diese elementare Ästhetik in Konstruktion unserer Lebenswelt um, egal, ob es sich dabei um Gegenstände, Häuser oder Lebewesen handelt, bliebe dann die von Ihnen erhobene Eleganzfor-
derung erhalten, oder müßten dann andere ästhetische Kriterien ins Spiel kommen? Da es offenbar eine mathematisch erfaßbare und daher irgendwie auch technisch manipulierbare Grundstruktur des Lebens zu geben scheint, müssen wir uns jedenfalls überlegen, wie wir unsere Welt, uns eingeschlossen, erzeugen wollen. Gibt es, um vielleicht noch konzentrierter zu fragen, einen Algorithmus für die Erzeugung von schönen Welten?
Ihre Frage ist extrem weit gespannt, deswegen bin ich in der Beantwortung etwas unsicher. Nochmals, ich glaube nicht an den Homunculus aus der Retorte, also an das wissenschaftlich Machbare jenseits der uns auferlegten und nur geringfügig verschiebbaren Komplexitätsgrenzen. Zum Thema: Javier Vallhonrat
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