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  thema: Oswald Oberhuber  
     
  Berlin, 12.04.2007 von Thorsten Mehl  
     
 

Das Schachspiel ist ein deterministisches Spiel. Es gibt nur eine endliche Anzahl von gültigen Konfigurationen auf dem Schachbrett. Wir können sie sehr genau abschätzen. Es sind 10i?°, also eine extrem große Zahl. Nun könnte man versuchen, einen optimal schachspielenden Computer zu bauen. Es gibt heute bereits Computer, die das Schachspiel schon recht ordentlich beherrschen. Sie können ein paar Züge voraussehen, sie haben Strategien und Bewertungen, so daß auch einmal ein recht gut schachspielender Mensch gegen sie verlieren kann. Wenn man aber einen Computer bauen will, der immer gewinnt, der im Höchstfall nur dann Remis spielt, wenn sein Gegner auch die optimale Strategie spielt, dann müßte dieser Computer allerdings alle Schachspielkonfigurationen irgendwie kennen, d.h. sich materiell merken. Zum Thema: Oswald Oberhuber

 
 

 
  Berlin, 14.04.2007 von Bernhard Freihaus  
     
 

Wir nehmen nur an, daß zur Speicherung jeder Konfiguration nur ein einziges Elementarteilchen benötigt wird, was technisch zwar nicht möglich ist, aber als Denkmodell für eine... Zum Thema: Liza May Post

 
     
  Berlin, 14.04.2007 von Thorsten Mehl  
     
 

Allein zur Speicherung aller Schachspielkonfigurationen reicht der Kosmos bei weitem nicht aus, woraus man schließen kann, daß es niemals einen optimal schachspielenden Automaten geben kann. Thema: Igor Kopystiansky

 
     
  Berlin, 16.04.2007 von Bernhard Freihaus  
     
 

untere Schranke dienen soll. Nun weiß man aber durch relativ genaue Abschätzungen aus Physik und Astronomie, daß der Kosmos nur 108- Elementarteilchen hat. Allein zur Speicherung aller Schachspielkonfigurationen reicht mithin der Kosmos bei weitem nicht aus, woraus man schließen kann, daß es niemals einen optimal schachspielenden Automaten geben kann. Mehr zum Künstler und Thema: Nicola Tyson

 
     
  Berlin, 19.04.2007 von Martina Sendel  
     
  Ein schwacher Trost? Sie haben als Mensch immer die Chance, gegen einen Automaten zu gewinnen, weil Denkprozesse abstrakter Art sind und nicht durch ein Suchen über materiell gespeicherte Strukturen ablaufen. Ich glaube also, daß es Komplexitätsstrukturen gibt, die wir nicht erklären und verstehen können, und daß es Komplexitätsmaße gibt, die durch mögliche Denkprozesse definiert werden und die jede Begrenzung der uns zur Verfügung stehenden Materie überschreiten. Zum Thema: Omer Fast
 
     
  "Oswald Oberhuber"  
     
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