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thema: Architektur - Kunst |
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Berlin, 09.05.2007 von Thorsten Mehl |
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In einem Vortrag hatten Sie die Faszination zum Ausdruck gebracht, die Sie angesichts hochkomplexer Strukturen und Maschinen wie eben des Computers empfinden, die von den Menschen nicht mehr vorstellbar und nachvollziehbar sind. In gewisser Weise ist Ihre Ausstellung aber auch motiviert davon, daß zumindest die Architektur der komplexen Mikrochips durch Vergrößerung wieder dem menschlichen Auge zugänglich gemacht werden kann. Zum Thema: Gustav Metzger
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Berlin, 10.05.2007 von Bernhard Freihaus |
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Die Faszination am Unvorstellbaren, obzwar es gerade von Menschen gemacht wurde, scheint ja auch Nähen zu einer Ästhetik des Erhabenen zu besitzen, die sich von theologischen Implikationen nie ganz lösen können wird, auch wenn bereits Kant vom mathematisch Erhabenen sprach. Was ist für Sie der Reiz, die Entwicklung von komplexen Gebilden voranzutreiben, die das menschliche Wahrnehmungsund Vorstellungsvermögen überschreiten ? Thema: Christoph Schlingensief
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Berlin, 14.05.2007 von Thorsten Mehl |
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Zunächst ist das natürlich die wissenschaftliche Neugier. Als Wissenschaftler weiß man zwar, daß es eine Grenze gibt, die vielleicht ein wenig verschiebbar ist. Möglichst nahe an diese Erreichbarkeits- oder Komplexitätsgrenze des wissenschaftlich Erklärbaren zu kommen, ist sicher die Motivation für fast jede wissenschaftliche Arbeit, wobei man aber wissen sollte, daß dahinter ein großes Nirwana anfängt. Zumindest lehrt das die Arbeit in diesen Grenzbereichen, die demütig und bescheiden macht. In der Chemie hat beispielsweise Wöhler 1828 zum ersten Mal eine organische Substanz, den Harnstoff, synthetisiert. Bis dahin glaubte man, daß man alle anorganischen Stoffe, also solche aus der unbelebten Natur, sowohl analysieren als auch synthetisieren kann. Zum Thema: Norbert Kricke
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Berlin, 16.05.2007 von Bernhard Freihaus |
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Als Wöhler 1828 zum ersten Mal eine
organische Substanz synthetisiert hatte,
hieß es, morgen ist der Homunculus aus
der Retorte da, weil dazu nur noch ein
paar zusätzliche Schritte notwendig seien.
etwas Göttliches, das man "Lebenskraft" nannte. |
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Berlin, 09.04.2007 von Martina Sendel |
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Als Wöhler nun zum ersten Mal eine solche organische Substanz synthetisiert hatte, hieß es, morgen ist der Homunculus aus der Retorte da, weil dazu nur noch ein paar zusätzliche Schritte notwendig seien. Seitdem sind fast 200 Jahre ins Land gegangen. Der moderne Chemiker oder Gentechnologe ist - trotz aller Erfolge - weit davon entfernt, diesen Anspruch zu sehen, geschweige denn aufrechtzuerhalten. Er ist eigentlich bezüglich der Komplexitätsstrukturen sehr demütig geworden. Ich gebe Ihnen ein weiteres Beispiel, das die Komplexität des als möglich Erdachten und die reale Welt gegenüberstellt. Zum Thema: Roger Ackling
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"Architektur - Kunst" |
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Aktueller Kunst und Kultur-Event, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer mehr im
Kunst Kultur Forum.
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