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thema: P. Mondrian Grundstrukturen |
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Berlin, 04.06.2007 von Georg Wenzel |
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Das sind aber doch dann immer wieder dieselben vorgegebenen genuinen Grundstrukturen. Wenn Sie mit einem Laien über einen Konstruktivisten sprechen, dann sagt er, daß er das auch könne. Wenn er das dann aber macht, sieht das schaurig aus. Auch hier können Sie gewichten, was ein gutes Bild von Albers oder von Mondrian ist, wie Sie das auch bei einem Picasso machen können. Warum läßt sich das machen? Ich weiß nicht, ob man wirklich so einen Automatismus ansetzen kann, mit dem sich 100 gute Mondrians erzeugen lassen, ohne auf ein vorgegebenes geniales Grundmuster zurückzugreifen. Zwar können Computer beliebige Variationen, nicht Karikaturen erzeugen, aber die Idee des Grundmusters muß dabei vorliegen.
Zum Thema: Ludwig Meidner |
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Berlin, 05.06.2007 von Bernhard Freihaus |
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Bleiben wir noch ein wenig beim Thema der Variati-qn. Wenn man davon ausgeht, daß es so etwas wie ästhetische Elemente oder eine elementare Ästhetik gibt, also z.B. ein paar Grundformen wie Gerade, Dreieck, Quadrat oder Kreis und ein beschränktes Repertoire an Farben, dann ließe sich doch prinzipiell ein Computerprogramm entwerfen, das vielleicht mit Hilfe der diskreten Mathematik alle Kombinationen durchspielt. Zum aktuellen Thema der Künstler: Johanna Billing
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Berlin, 27.06.2007 |
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Die könnte man dann als Bilder ausdrucken, sie sich nach optimalen ästhetischen Kriterien anschauen und so die "guten" von den "schlechten" trennen. Der konstruktivistische Künstler wäre dann keiner mehr, der etwas hervorbringt, sondern nur noch eine selektive Instanz. In der modernen Kunst wird eine solche Zurücknahme der Autorschaft ja seit Marcel Duchamps Ready-mades praktiziert, die ja auch in den Konstruktivismus so eingeht, daß er darauf angelegt war, die subjektiven Momente aus der Kunstproduktion herauszuhalten. Mehr zum Thema: Simone Nieweg
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Berlin, 28.06.2007 von Manfred Bach |
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Da will ich nicht notwendigerweise widersprechen, denn sonst müßte ich transzendentale Argumente bringen, also daß der große Mensch, geführt durch die Intuition, die ihm Gott gegeben hat, immer noch stärker ist als der Computer, auch bei einfachen Strukturen. Link zum Thema: Ernst Caramelle
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Berlin, 29.06.2007 von Silvia Schmitt |
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Ich sehe keine Chance, beispielsweise einen Rubens mit dem Computer zu generieren. Es wurden allerdings viele Versuche gemacht, konstruktivistische Grundtypen einem Computerprogramm einzugeben. Die Ergebnisse sind von der Ästhetik her durchaus befriedigend. Dann könnte man die Ergebnisse, wie Sie sagten, selektieren. Aber ein wenig Widerspruch dazu habe ich doch. Ich argumentiere jetzt emotional: Zu einem Künstler aus Fleisch und Blut, mit seinem Charakter und seiner Persönlichkeitsstruktur, auch wenn er "nur" konstruktivistisch arbeitet, habe ich eine größere Affinität als zu einem Blechkasten, an dem ein paar Knöpfe dran sind und aus dem irgendwann ein buntes Bild herauskommt. Vielleicht ist das die einzige Rückzugslinie, wenn man mit solchen Fragen konfrontiert wird. Thema:
Franz von Stuck
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"P. Mondrian Grundstrukturen" |
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Aktueller Kunst und Kultur-Event, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer mehr im
Kunst Kultur Forum.
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