| |
 |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
thema: Chip-Architektur |
|
| |
|
|
| |
Berlin, 02.04.2007 von Thorsten Mehl |
|
| |
|
|
| |
Das Industriedesign ist noch ein weites Feld, um diese Korrelation weiter voranzutreiben. Es gibt noch zu viel Häßlichkeiten.
Die Chips, um noch einmal darauf zurückzukommen, haben eine sehr komplexe Struktur. Sie werden nicht aus ästhetischen, sondern aus Gründen der Darstellung eingefärbt, um die verschiedenen Bausteine und Verknüpfungen unterscheiden zu können. Ist nun die komplexe Struktur oder deren Einbettung in Farbe der Grund, warum auch das Chip-Design in Ihren Augen ästhetisch wirkt? Zum Thema:
Norbert Schwontkowski
|
|
| |
|
|
| |
Berlin, 04.04.2007 von Bernhard Freihaus |
|
| |
|
|
| |
Warum kann ein Vogel, eine komplizierte chemische Struktur, ein Bienenwabenmuster, ein Gewebeschnitt schön sein? Sehr komplexe Strukturen, wenn sie Strukturprinzipien - deterministisch oder stochastisch -haben, empfinden wir als ästhetische. Das trifft dann wohl auch auf Chips zu, die wohl komplexesten Strukturen, die der Mensch bisher ersonnen und gebaut hat. Link: Jeff Burton
|
|
| |
|
|
| |
Berlin, 04.04.2007 von Thorsten Mehl |
|
| |
|
|
| |
Die Ordnung in der Chip-Architektur ist ja ganz extrem. Sie sprachen vorher von den kantendisjunkten Verbindungen, die geradezujedes Chaos ausschließen. Insofern wäre das ästhetisch Schöne solcher Formen in ihrer Reinheit doch nur ein spezieller Teil des ästhetisch wahrnehmbaren Universums, wenn man nicht sagt, daß Ästhetisches in seiner Tiefenschicht notwendig auf bestimmte und mathematisch rekonstruierbare Strukturen verweise. Die klassische Ästhetik mit ihrer Lehre von den schönen Proportionen, Symmetrien oder Harmonien war denn ja auch immer schon von der Mathematik inspiriert. Zum Thema: Hans Richter
|
|
| |
|
|
| |
Berlin, 06.04.2007 von Bernhard Freihaus |
|
| |
|
|
| |
Seit dem letzten Jahrhundert zumindest hat moderne Kunst den Aufstand gegen das Schöne in diesem Sinne geprobt und etwa im Surrealismus oder im Informel versucht, aus der Entregelung, also gewissermaßen aus der Evozierung von chaotischen kreativen Prozessen heraus Kunstwerke zu erzeugen, deren Ordnung nicht dem Gebot der meist aus der Geometrie stammenden Schönheitskonzeptionen entspricht. Überdies wären solche malerischen Richtungen wie der Expressionismus, der Surrealismus oder das Informel auch als Reaktionen auf den Konstruktivismus oder umgekehrt zu verstehen. Link zum Thema: Perejaume
|
|
| |
|
|
| |
Berlin, 09.04.2007 von Martina Sendel |
|
| |
|
|
| |
Sie zeigen in der Ausstellung lediglich die Analogien zwischen konstruktivistischer Kunst und Chip-Design, aber diese Chips ermöglichen dann doch im Computer auch, Formen oder Prozesse zu generieren, die zumindest auf der Oberfläche nichts mehr mit der geometrischen Grundlage zu tun haben. Zum Thema: Frank Auerbach
|
|
| |
|
|
| |
"Chip-Architektur" |
|
| |
|
|
| |
Aktueller Kunst und Kultur-Event, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer mehr im
Kunst Kultur Forum.
|
|
| |
|
|