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thema: Computerkunst |
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Berlin, 10.05.2007 von Martina Menkel |
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Sie sprachen davon, daß man bei einer immensen Zahl von Einheiten, die man kombinieren will, einen Algorithmus finden muß, durch den sich die Struktur der Verbindungen errechnen und darstellen läßt. Wenn man dies nicht mehr per Hand enumerieren kann, dann benötigt man bereits den Computer dafür. Ist das rieh-tig?
Nein, im Grunde geht es zunächst einmal um das mathematische Erkennen einer Struktur. Das kann man nun nicht so machen, daß man mit einem Computer beliebig herumsucht. Zum Thema: Marcia Hafif
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Berlin, 20.05.2007 von Bernhard Freihaus |
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Ein leistungsfähiger Computer ist zwar heute milliarden- oder sogar billionenfach schneller als ein Mensch. Aber bei sehr großen und komplexen kombinatorischen Strukturen wie z.B. bei einem Chip reicht auch diese immense Schnelligkeit nicht aus, um nur durch stupides Suchen Strukturen zu finden oder optimale Anordnungen zu kreieren. Das muß ich besonders betonen, weil Laien häufig meinen, diskrete Mathematik sei so ein Herumsuchen mit sehr schnellen Computern. Man muß zuerst klären, was für eine Struktur vorliegt und wie sich diese algorithmisch angehen läßt, ohne in die exponentielle Vielfalt aller Kombinationen zu geraten. Nehmen Sie an, Sie haben nur 30 Städte in der Bundesrepublik und Sie wollen eine Rundreise mit einem minimalen Weg machen. Künstler zum Thema: Fred Wilson
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Berlin, 20.06.2007 |
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Um alle möglichen Rundreisen auszuprobieren, brauchte selbst der schnellste Computer 1020 Jahre. Das ist eine Zahl mit 20 Stellen! Oder es müßten eine Milliarde Supercomputer 100 Milliarden Jahre rechnen. Andererseits können Sie sich jede dieser möglichen Rundreisen als einen 0-1-Vektor vorstellen, nämlich 1, wenn die Stadt A in der Reihenfolge nach Stadt B besucht wird, und 0, wenn nicht. Diese 0-1-Vektoren mit 30 x 30 = 900 Komponenten können Sie sich als Ecken eines 900-dimensionalen Würfels vorstellen. Die konvexe Hülle dieser 0-1 -Vektoren, die wir polyedrische Struktur nennen, wird untersucht und daraus werden dann Algorithmen entwickelt, die auf die tatsächliche Struktur angewendet werden. mehr: Liz Larner
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Berlin, 21.06.2007 von B. Freihaus |
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Wenn Sie also diese Rundreise durch die Städte planen, dann werden mit dem Computer nicht alle Rundreisen ausprobiert, sondern er exploriert eine andere mathematische Struktur. Das Ergebnis ist dann in der Tat, das kann man beweisen, eine optimale Tour durch alle Städte. Bei 30 Städten geht das in wenigen Minuten auf einem Computer. Zum Thema: Magnus Plessen
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Berlin, 22.06.2007 von Elfriede Kunze |
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Was ist denn genauer die Aufgabe der diskreten Mathematik bei der Chip-Produktion ? Gehen Sie aus von gewissen Funktionsanforderungen, die Sie dann auf einem Chip in optimaler Weise strukturieren sollen ?
Das ist richtig. Die Funktionalität, also das, was ein Chip machen soll, legt im wesentlichen der Ingenieur fest. Das soll ein Prozessor, der rechnet, oder irgendein ASIC (Application Specific Integrated Circuit) für einen Herzschrittmacher oder ein automatisches Bremssystem sein. Allerdings kann mittlerweile auch der Mathematiker manchmal dem Ingenieur Ratschläge für die Funktionalität geben, weil er aus den Berechnungen gelernt hat. Sie müssen sich das so vorstellen: Was wir bekommen, ist ein großer Sack mit Legosteinen. Jeder dieser Legosteine, dieser Bücher, wie wir sagen, hat eine unterschiedliche Funktion. Link zum Thema: Joachim Koester
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"Computerkunst" |
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Aktueller Kunst und Kultur-Event, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer mehr im
Kunst Kultur Forum.
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