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  thema: Kunst-Kultur-Berlin  
     
  Berlin, 04.06.2007 von Georg Wenzel  
     
 

Die Erzeugung von Information setzt
immer voraus, daß die strukturelle
Ordnung der codierenden Symbole nicht
perfekt ist.


 
     
 

 
  Berlin, 05.06.2007 von Bernhard Freihaus  
     
 

Die Unterscheidung zwischen dem Universellen und dem Singulären, Sie sagten dies bereits, markierte beispielsweise auch die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Kunst. Die Kunst stellt das Individuelle dar und die Wissenschaft das Allgemeine. Nochbis ins letzte Jahrhundert glaubte man, daß der Geist des Menschen eine Geschichte freisetzt, während die Natur durch einen ewigen Kreislauf ausgezeichnet sei. Diese Dichotomien scheinen sich heute aufzulösen. Geht mit der Hinwendung der Wissenschaften zur Geschichte und zum Konkreten denn auch eine zum Ästhetischen einher, wenn man beispielsweise sagt, daß die Wissenschaften heute die Schönheit der Natur entdecken würden? Dabei werden gerne im Rückblick auf die Renaissance die Proportionslehren angeführt, insbesondere der Goldene Schnitt und die Fibonacci-Reihe, die man nun auch in der Natur entdeckt hat. Das aber hieße ja, Kunst wieder als Nachahmung von Natur zu begreifen, was wohl nicht mehr zeitgemäß ist.
Zum Thema: Nan Goldin

 
     
  Berlin, 27.05.2007  
     
 

Das Naturschöne wird nicht ohne Grund mit den Fi-bonacci-Zahlen und den Proportionen des Goldenen Schnitts in Verbindung gebracht. Denn diese mathema­tischen Algorithmen liefern ein prägnantes Maß für denFormgehalt lebender Strukturen. Man findet die Fibonacci-Zahlen in Verbindung mit den Proportionen des Goldenen Schnitts bei nahezu allen spiraligen Anord­nungen in der belebten Natur: bei Schneckengehäusen, bei der Verteilung der Blätter an einem Zweig, der Anordnung der Blütenblätter in einer Sonnenblume usw. Link: Heimo Zobernig

 
     
  Berlin, 28.05.2007 von Manfred Bach  
     
 

Dies ist übrigens schon seit dem 13. Jahrhundert bekannt, als der Mathematiker Leonardo Fibonacci erst­mals die nach ihm benannten Zahlenfolgen aus natürlichen Vermehrungsprozessen abstrahieren konnte. Später
haben dann die Künstler der Renaissance in ihren Werken nahezu überall die Proportionen des Goldenen Schnitts angelegt. Diese galten zur damaligen Zeit als Inbegriff von Harmonie und Schönheit, weshalb man sie auch als Göttliche Proportionen bezeichnete. Künstler zum Thema: Raymond Pettibon

 
     
  Berlin, 29.05.2007 von Silvia Schmitt  
     
  Heute läßt sich das Auftreten solcher Maßrelationen in der belebten Natur sogar bis auf die molekulargenetische Ebene zurückführen und dort mittels biochemischer Modellvorstellungen verifizieren. Dabei hat sich ge­zeigt, daß die Proportionen des Goldenen Schnitts über­all dort vorkommen, wo Wachstum und Formerhaltung aufs engste miteinander gekoppelt sind. Zum Thema: Ceal Floyer
 
     
  "Kunst-Kultur-Berlin"  
     
  Aktueller Kunst und Kultur-Event, Text Portrait von Ralph Ueltzhoeffer mehr im
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