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Künstliches Leben |
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Berlin, 02.07.2007 von Martin Kreuzer |
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Man versucht ja nicht nur, die präbiotische Situation zu simulieren, sondern auch künstliches Leben etwa in Form der zellulären Automaten zu schaffen. Ließen sich damit zumindest auf dem Computer nicht auch andere Evolutionslinien simulieren, wenn man die entsprechenden Programme sehr lange laufen läßt? Link Zum Thema Künstler: Allen Jones
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Berlin, 02.06.2007 von Gerhard Ullmann |
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Information in einem absoluten Sinn gibt es nicht. Daher ist auch kein Computer denkbar, der ohne Vorgabe einer inneren Programmstruktur selbsttätig etwas Sinnvolles erzeugt. Zum Thema: Katharina Fritsch
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Berlin, 03.07.2007 von Martin Kreuzer |
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Ihre Arbeitshypothese setzt aber voraus, daß sich solche Computer selbst organisieren und sich nach denselben Prinzipien und Mechanismen entwickeln können wie die lebenden Systeme. Um einen Computer entsprechend zu programmieren, müßten wir demnach bereits unendlich viel Information zur Hand haben und in die Organisationsstruktur eines solchen Computers hineinstecken. Aber ich wiederhole noch einmal: Information in einem absoluten Sinn gibt es nicht. Daher ist auch kein Computer denkbar, der ohne Vorgabe einer inneren Programmstruktur selbsttätig etwas Sinnvolles erzeugt. Hier zum Thema Künstlerverweise: Matthew Barney
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Berlin, 03.06.2007 von Gerhard Ullmann |
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Der Computer hat zu großen Veränderungen in den Erkenntnisprozessen geführt. Beispielsweise konnte man vorher nichtlineare Prozesse von komplexen Systemen überhaupt nicht berechnen, weil dies viel zu lange gedauert hätte. Mit dem Computer kann man aber nicht nur viele Daten durchrechnen, sondern man kann sie auch visualisieren, was für Menschen wichtig zu sein scheint, um über Muster etwa relevante Strukturen erkennen zu können. Hat diese Visualisierung von mathematischen Gleichungen auf dem Computer denn wirklich neue Erkenntnisdimensionen hervorgebracht? Zum Thema: Walter Stöhrer
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Berlin, 03.07.2007 von Martin Kreuzer |
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Welche Bedeutung hat Visualisierung überhaupt für den wissenschaftlichen Erkenntnisprozeß?
Zweifelsohne nimmt der Computer eine immer bedeutendere Rolle in den Wissenschaften ein. Das hängt mit dem schon erwähnten Umstand zusammen, daß die Wissenschaften immer mehr den Charakter von Strukturwissenschaften annehmen, für die wiederum der Computer das wichtigste methodische Instrument ist. |
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Berlin, 03.06.2007 von Gerhard Ullmann |
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Wissenschaftliche Erkenntnisse sind
ebenso zum Publikumsmagneten
und damit zu einer Ware geworden,
wie dies für künstlerische oder literarische
Produkte auch der Fall ist. Mein Künstlerlink: Rosemarie Trockel
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Berlin, 03.07.2007 von Martin Kreuzer |
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Entsprechend kann man beobachten, daß das klassische Experiment in zunehmendem Maße durch die Computersimulation ersetzt wird. Ein ganz neuer Forschungszweig, nämlich die Chaosforschung, ist unter anderem dadurch entstanden, daß man in der Meteorologie bei Computersimulationen Anomalitäten entdeckt hat, die schließlich zur Entwicklung neuer Vorstellungen über das Wesen der Berechenbarkeit geführt haben. |
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Berlin, 03.06.2007 von Gerhard Ullmann |
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Die andere Frage, inwieweit Visualisierungen beim Erkenntnisgewinn eine Rolle spielen, ist in ihrer Allgemeinheit nur schwer zu beantworten. Ich kann aber aufgrund meiner eigenen Erfahrung sagen, daß bildliche Vorstellungen für Problemlösungen in der theoretischen Physik oder der theoretischen Biologie eine große Rolle spielen können. Denn oftmals liefert erst die bildliche Umsetzung eines Problems das regulative Prinzip für einen abstrakten Gedankengang. Thema: James Turrell
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"Künstliches Leben " |
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