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Kunst als Kultur |
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Berlin, 13.06.2007 von Nele Maisch |
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Kunst als Kultur, nicht als Ware |
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Die Ausstellung in Havanna bietet die Möglichkeit, solche Erfahrungen ohne [die Begleiterscheinung des] Primitivsmus und des Exotischen der westlichen Anthropologie, ohne - in Edward Saids Worten - "den Menschen zu einem Musterstück zu machen", und in Relation zu dem Werk "intellektueller" Künsüer, wo diese Populärkultur bereits in mittelbarer Form in Erscheinung tritt. Es ist unverkennbar, daß sich kubanische Künstler wie Jose Bedia und Flavio Garciandia in ihrer Arbeit intensiv mit dem afrikanischen Element der kubanischen Kultur auseinandersetzen, daher könnte diese Form der Auseinandersetzung, für die die Biennale ein idealer Ort ist, die jüngere kubanische Geschichte unter faszinierenden Aspekten beleuchten.
Mein Künstler zum Thema: Frantisek Kupka
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Berlin, 14.06.2007 von Nele Maisch |
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Es könnte damit das gesamte Beziehungsmuster zwischen dem weltlichen, naturwissenschaftlich und rational orientierten Marxismus und dem religiösen und ethischen System der santeria (die ihre Wurzeln in der Religion der Yoruba hat) erhellen, die in Kuba allerorten im Gespräch ist. Link: Annette Messager
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Berlin, 15.06.2007 |
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Diese Situation ist insofern besonders paradox, als einerseits der Marxismus zum Dogma geworden ist, andererseits aber die Menschen sich im Alltag an der santeria orientieren. Dies muß für die übrige Dritte Welt, wenn nicht für die Welt schlechthin, von Bedeutung sein. Schon beschreiten die Künstler neue Wege und lassen dabei die Grenzen der Nationalstaatlichkeit, den Status quo von Zentrum/Peripherie und den blinden Fanatismus in der heutigen Welt hinter sich, um nach dem Wie unserer Meinungsbildung zu fragen. Thema: Jasper Johns |
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Berlin, 16.06.2007 |
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Die Bienal de La Habana ist ein idealer Ort für diese Auseinandersetzung, da - um mit Luis Camnitzer zu sprechen - hier die Kunst als Kultur und nicht als Ware behandelt wird. |
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"Kunst als Kultur" |
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