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Postmoderne |
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Berlin, 07.06.2007 von Bernhard Freihaus |
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Von der Postmoderne bis zur Populärkultur |
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Der chilenische Künstler Gonzalo Diaz beschrieb seine Installation "La declinaciön de los planos" als ein ponencia objectual - ein Statement in Form eines Objekts.
Er hatte es ursprünglich für ein Seminar in Buenos Aires über Moderne/Postmoderne in Lateinamerika geschaffen. Dies läßt vermuten, daß in Krisenzeiten ein starkes Bedürfnis nach einem interdisziplinären Zugang zu intellektueller Aktivität herrscht.
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Berlin, 09.06.2007 von Bernhard Freihaus |
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Das Werk kubanischer Künstler kann auch sozusagen als Auflistung wirklich schwieriger Fragen und spannender Diskussionen verstanden werden, die die kuratorische Strategie künftiger Biennalen in Havanna direkt beeinflussen könnte. |
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Berlin, 10.06.2007 |
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Die Einbeziehung "populärer Kunst" neben "akademischer Kunst" - die die Biennale zu einem ungewöhnlichen Ereignis macht - befindet sich noch immer in einem Anfangsstadium, sie ist entweder Ausdruck marxistischer bzw. demokratischer Prinzipien (die die politische Linie der "Casa de las Americas" bestimmten, Kubas unentbehrlichen Archivs zeitgenössischerlateinamerikani scher Kultur) oder der Beginn eines interdisziplinären Prozesses und Prüfens, der allerdings noch aussteht.
Künstlerverweis hierzu: Edward Weston
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Berlin, 11.06.2007 |
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Die Präsentationen chinesischer Drachen und brasilianischer Textilien mit Motiven der Amazonas-Indianer auf der Biennale 1991 waren interessant, aber es waren autonome Ausstellungen ohne Bezug, man hätte sie überall zeigen können.
Ein wichtiges Thema aber sind sicherlich Gegenwart und Zukunft populärer Ausdrucks- und Äußerungsformen und ihr Verhältnis sowohl zur Massenkultur als auch zur intellektuellen Kunst. Link: David Shrigley
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Berlin, 11.06.2007 |
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Der indische Gelehrte Ashis Nandy sprach von der Unzulänglichkeit westlicher Untersuchungen zur Massenkultur wie etwa jener aus der Frankfurter Schule, da sie -bei aller Brillanz - aufgrund ihrer eurozentristischen Ausrichtung den Fortbestand traditioneller Volkskulturen in der Dritten Welt außer acht ließen. Nandy selbst unterteilt die zeitgenössische indische Kultur in vier Stränge, die sich in steter wechselseitiger Spannung und Veränderung befinden: Hoch-, Volks- Massen- und Populärkultur. Künstler aktuell: Neo Rauch
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Berlin, 12.06.2007 |
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"In Indien ist die Volkskultur noch immer die Kultur der Mehrheit, während sie im Westen eine absolute Außenseiterrolle hat." Die letzte Kategorie, die der Populärkultur, verweise auf die Entstehung hybrider Formen, die, so Nandy, als Antwort auf die Traumata des Modernisierungsprozesses in Indien aufgekommen seien und "etwas von dem unerkannten Leid der Südasiaten einfangen".6 |
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"Postmoderne" |
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